BlackBerry History (23): BlackBerry 8700g

Der BlackBerry 8700g wurde im Januar 2006 von Research in Motion zu einer Zeit vorgestellt und veröffentlicht, lange bevor Touchscreens und App-Stores den Markt dominierten.

Mit seinen Abmessungen von 110 × 69,5 × 19,5 Millimetern und einem Gewicht von etwa 134 Gramm lag das 8700g kompakt und ausgewogen in der Hand und vermittelte sofort den Eindruck eines ernsthaften Arbeitsgeräts. Auf der Vorderseite saß ein 2,6 Zoll großes TFT-Display, das mit einer Auflösung von 320 × 240 Pixeln und bis zu 65.000 Farben eine hervorragende Lesbarkeit von Texten, E-Mails und Terminen bot. Die Beleuchtung für Display und Tastatur wurde per Helligkeitssensor automatisch abhängig vom Umgegebungslicht geregelt. Multimedia-Ansprüche standen damals nicht im Vordergrund. Der RAM-Speicher betrug 16 MB, während das Betriebssystem in einem 64-MByte-Flash-ROM steckte. 

Angetrieben wurde das Smartphone von einem Intel-XScale-Prozessor mit einer Taktrate von 312 MHz, der für E-Mail-Verkehr, Kalender, Kontakte und einfache Web-Anwendungen mehr als ausreichend war. Der Lithium-Ionen-Akku mit 1.100 mAh Kapazität sorgte für eine damals sehr solide Laufzeit und machte den BlackBerry zu einem verlässlichen Begleiter über mehrere Arbeitstage hinweg. Beworben wurde der BlackBerry 8700g damals mit 16 Tagen im Bereitschaftsmodus! Herzstück des Geräts war – wie bei nahezu allen klassischen BlackBerry-Modellen – die physische QWERTZ-Tastatur, die präzises und schnelles Tippen ermöglichte und bis heute von vielen Fans als unerreicht gilt.

Das Design des 8700g war funktional, sachlich und robust: ein widerstandsfähiges Kunststoffgehäuse, klare Linien, eine logisch aufgebaute Tastatur und der damals charakteristische Trackwheel zur Navigation. Zu den Besonderheiten zählten der kompromisslose Fokus auf Push-E-Mail inkl. Verarbeitung der Anhänge in den Formaten Word, Excel, PowerPoint und pdf-Dokumenten, exzellente Sicherheitsfunktionen für Unternehmen, Bluetooth 2.0, Freisprechfunktion sowie EDGE-Datenübertragung, während bewusst auf Kamera, WLAN oder multimediale Spielereien verzichtet wurde. Genau diese Konzentration auf das Wesentliche machte den BlackBerry 8700g zu einem der beliebtesten Business-Smartphones seiner Zeit und zu einem Sinnbild für mobiles Arbeiten, lange bevor Smartphones zu Alleskönnern wurden.

Ankündigung: Unihertz Titan 2 Elite

Unihertz hat heute mit dem Unihertz Titan 2 Elite überraschend ein weiteres Smartphone der Titan-Serie angekündigt! Über das Gerät mit physischer Tastatur ist noch nichts bekannt - aber man sollte sich die Info im Text auf dem Display genauer angucken... 

Wer keine Info über das Unihertz Titan 2 Elite verpassen möchte, kann sich hier mit seiner e-Mail registrieren. 

(Quelle: Unihertz) 

Clicks Communicator - Kommunikation statt Ablenkung

 

Gestern wurde der Clicks Communicator vorgestellt. Moment!? Clicks? Communicator? Lasst uns das Gerät doch einmal genauer ansehen.

Hinter dem Gerät steht Clicks Technology, bekannt durch das Clicks Keyboard für das iPhone, Google Pixel und Motorola Razr. 

Schon auf den ersten Blick wird klar: Dieses Smartphone will bewusst kein klassisches Allround-Flaggschiff sein. Stattdessen positioniert sich der Communicator als modernes Kommunikationsgerät, das Schreiben, Lesen und Erreichbarkeit wieder in den Mittelpunkt rückt. Also nach dem Minimal Phone nur ein weiteres Device, das entschleunigen und die Nutzung reduzieren soll? Oder wie die Unihertz Titan Serie ein Android Smartphone mit einer Tastatur ähnlich denen der von BlackBerry? 

Für mich ist der Clicks Communicator ein Gegenentwurf zum aktuellen Smartphone-Mainstream und erinnert mich stark an ein BlackBerry Q5, welches ich aufgrund seiner Größe, Form und Tastatur sehr mochte. Während große Displays, endlose Feeds und immer neue Apps dominieren, setzt Clicks auf Reduktion und Fokus. Das merkt man sofort an der Hardware – und später auch im Nutzungskonzept.

Das 4,03 Zoll große AMOLED-Display mit 1200 x 1080 Pixel Auflösung ist bewusst kompakt. Es bietet genug Platz für Nachrichten, Mails und kurze Recherchen, lädt aber nicht zum stundenlangen Scrollen ein. Unter dem Display sitzt das Herzstück des Geräts: eine physische QWERTY-Tastatur. Diese ist nicht nur klassisch klickend, sondern kann zusätzlich als Touch-Trackpad genutzt werden – zum Scrollen, Markieren oder Navigieren. Wer jemals ernsthaft längere Texte auf einem Smartphone geschrieben hat, weiß, wie groß dieser Unterschied im Alltag sein kann.

Softwareseitig setzt der Clicks Communicator auf Android 16. Besonders positiv: Clicks verspricht zwei Jahre Betriebssystem-Updates sowie fünf Jahre Sicherheitsupdates. In einer Zeit, in der viele Geräte früh aus dem Update-Zyklus fallen, ist das ein klares Statement in Richtung Nachhaltigkeit und Langzeitnutzung.

Die Oberfläche ist klar auf Kommunikation ausgerichtet. Ein zentraler Message Hub bündelt Nachrichten aus verschiedenen Apps, sodass man nicht permanent zwischen Anwendungen wechseln muss. Der Niagara-Launcher sorgt zudem für Übersichtlichkeit. 

Unter der Haube arbeitet ein moderner 5G-Chipsatz in 4-Nanometer-Bauweise (MediaTek-basiert). Weitere Angaben zum genauen Modell gibt es noch nicht. Wohl kein Benchmark-Monster, aber mehr als ausreichend für Messaging, E-Mail, Navigation und alltägliche Aufgaben.

Beim Speicher zeigt sich Clicks mit 256 GB internen Speicher und microSD-Slot bis 2 TB erfreulich großzügig. Gerade für Nutzer, die viele Dokumente, Audio-Notizen oder Offline-Inhalte mitnehmen wollen, ist das ein echtes Plus – und inzwischen fast schon eine Seltenheit.

Bei den Kameras bleibt der Communicator bodenständig. So ist das Gerät mit 50 MP Hauptkamera mit optischer Bildstabilisierung und 24 MP Frontkamera ausgestattet. Das reicht locker für Alltag, Videoanrufe und gelegentliche Fotos. Clicks versucht hier gar nicht erst, mit den großen Kamera-Flaggschiffen zu konkurrieren. 

Der 4.000-mAh-Akku setzt auf moderne Silicon-Carbon-Technologie und wird wahlweise per USB-C oder Qi2 kabellos geladen. In Kombination mit dem kleinen Display und dem fokussierten Nutzungsszenario dürfte die Laufzeit solide ausfallen.

Bei der Konnektivität ist alles an Bord, was man erwartet:

  • 5G / LTE
  • Wi-Fi 6
  • Bluetooth
  • NFC
  • Nano-SIM + eSIM
  • 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
  • Gewicht 170 Gramm
  • Abmessungen 130,5 x 78,63 x 12 mm

Besonders gefallen mir die kleinen, durchdachten Details:

  • Fingerabdrucksensor in der Leertaste
  • Programmierbare Seitentaste („Clicks Key“)
  • Benachrichtigungs-LED
  • Austauschbare Rückseiten

All das zahlt auf das zentrale Ziel ein: schnell kommunizieren, ohne ständig aus dem Fokus gerissen zu werden.

Mein erstes Fazit: Kein Smartphone für alle – aber genau richtig für manche! 

Der Clicks Communicator ist kein Gerät für den Massenmarkt. Wer große Displays, Social-Media-Feeds und High-End sucht, wird hier nicht glücklich. Für Menschen, die viel schreiben, E-Mails ernsthaft nutzen, Nachrichten effizient beantworten wollen oder bewusst einen Gegenpol zum klassischen Smartphone suchen, ist der Communicator jedoch extrem spannend.

Und was soll das Gerät kosten und wann wird es verfügbar sein? Der Clicks Communicator wird im Verlauf diesen Jahres verfügbar sein. Das Gerät wird später 499 USD kosten. Wer es bis zum 27. Februar 2026 vorbestellt kann es für 399 USD gleich komplett bezahlen, erhält 100 USD Rabatt sowie zwei Back Cover im Wert von 100 USD dazu, man spart somit 200 USD. Alternativ könnt ihr euch den Preis von 399 USD sichern, indem ihr eine Reservierungsgebühr von 199 USD anzahlt. 

Ich habe meins gleich an Tag 1 vorbestellt und bin gespannt auf das Gerät.

Alle weiteren Infos findet ihr HIER

(Quelle, auch Bilder: Clicks)