BlackBerry History (3): RIM 957M

Heute machen wir eine Zeitreise in das Jahr 2000! Hier seht ihr mit dem RIM 957 quasi den ersten "echten" BlackBerry in der bekannten Bauweise.
 
Telefonieren konnte man mit diesem Gerät noch nicht und ein Browser war auf dem RIM 957 ebenfalls nicht vorhanden. Dennoch war das Gerät eine Revolution, denn man konnte erstmals seine e-Mails unterwegs empfangen.
 
Das Display ist mehr als doppelt so groß wie das von seinem Vorgänger und der RIM 957 wird auch nicht mehr mit Batterie betrieben, sondern es ist ein aufladbarer Lithium-Akku verbaut. Die Anzeige des Displays ist übrigens mit 16 oder 20 Zeilen vom Nutzer auswählbar. Die Navigation erfolgt per Trackwheel und einer ESC-Taste, der Arbeitsspeicher hat 8 MB Flash-Speicher plus 1 MB SRAM. Das Gerät wiegt 136 Gramm bei 11,7 x 7,8 x 1,8 cm (L x B x H) Größe. Schon damals wurde man per Klingelton und Vibrationsalarm sowie Bildschirm- oder LED-Anzeige über neue Nachrichten informiert. 
 
Ich persönlich erkenne in dem Gerät gewisse Ähnlichkeiten mit dem BlackBerry Passport. Das Display des 957 ist ebenfalls quadratisch und die Tastatur darunter war damals schon der Hit! ;-)

BlackBerry History (2): RIM 850 / 950

Im zweiten Teil unserer neuen Serie möchte ich euch zwei Pager vorstellen, mit denen meine Sammelleidenschaft für die alten Geräte von Research In Motion übrigens begonnen hat. Es handelt sich hierbei um die ersten "richtigen" BlackBerry - den RIM 850 und den RIM 950.

Wurde der zuvor vorgestellte RIM Inter@ctive Pager liebevoll "Bullfrog" genannt, seht ihr hier den "Leapfrog". Vergleicht man die Größe der Geräte, eine nachvollziehbare Namensgebung.

Die Geräte gibt es wie erwähnt in zwei Varianten - als RIM 850 (links) und als RIM 950 (rechts). Die beiden Varianten unterscheiden sich aber nur in der Verwendung unterschiedlicher Datennetze.
 
Die Geräte verfügten aber bereits über BlackBerry-typische Ausstattungsmerkmale wie einem QWERTY-Keyboard, einem Trackwheel und einer ESC-Taste. Der RIM 850 / RIM 950 wiegt 134 Gramm ohne Plastik-Holster, mit Plastik- Holster wiegen die beiden Schmuckstücke 161 Gramm.
 
Zum Speichern von Daten habt ihr 4 MB Flash Memory und 512 SRAM verfügbar. Lautsprecher oder ein Mikrofon sind nicht vorhanden und telefonieren war auch noch nicht möglich.
 
Die Anzeige auf dem Display ist mit 6 oder 8 Zeilen vom Benutzer auswählbar. Veröffentlicht wurden die beiden gute Stücke in 1998 und sind die Nachfolger des legendären RIM Inter@ctive Pager. 
 
Ein wenig Nostalgie-Werbung kann ich ebenfalls bieten: 
 
Welcome to BlackBerry
 
(Quelle: www.archive.org)
 
Der RIM 850 / 950  Pager wird mit Batterie betrieben und funktioniert noch heute! Die Batterie hält bei aktiver Nutzung übrigens ca. drei Tage. 

BlackBerry History (1): RIM Inter@ctive Pager [R900]

In unserer neuen Serie werde ich euch in den kommenden Wochen und Monaten Geräte aus der langen Geschichte von Research in Motion, BlackBerry und BlackBerry Mobile vorstellen.

Dabei geht es nicht nur um Smartphones, sondern auch um interessantes Zubehör und Gadgets, die zum Teil nicht veröffentlicht wurden und bei denen es sich um Prototypen handelt.

Beginnen werde ich die Serie mit dem ersten Gerät von Research in Motion im Bereich mobiler Kommunikation - dem RIM Inter@ctive Pager! 

Der RIM Inter@ctive Pager wurde bereits 1995 vorgestellt und ist ein beeindruckendes Stück Hardware! Aufgrund seiner Größe und Bauform wurde das Gerät auch "Bullfrog" oder aber "The Hamburger" genannt. Man findet bei der Bezeichnung des Pagers auch den Zusatz R900. 

Dieses Gerät war revolutionär und das erste Device von RIM, welches bidirektionale E-Mail-Kommunikation versprach und dennoch klein genug, um in ein Gürtelholster zu passen. Wobei "klein" aus heutiger Sicht mit Sicherheit anders definiert wird. Das Gewicht beträgt inklusive der beiden zum Betrieb benötigten Batterien (AA) 272 Gramm. Zusammengeklappt hat es die Abmessungen (B/T/H) 9,6 x 7,5 x 4,4 Zentimeter. Aufgeklappt kann man eine Höhe von 11 Zentimetern bei 9,6 Zentimeter Breite messen, der Bereich mit der Tastatur hat 9,6 x 6,5 Zentimeter zu bieten. 

Das Display hat eine Fläche von 6,5 x 2,6 Zentimetern.

Den RIM Inter@ctive Pager als Objekt meiner Begierde zu bekommen, gestaltete sich als erwartet schwer und hat sich über viele Jahre hingezogen. Letztlich hatte ich das große Glück, bei einer Sammlungsauflösung berücksichtigt zu werden. Und da das Gerät auch heute noch funktioniert, nehme ich den RIM Inter@ctive Pager gerne mal in Betrieb und durchforste die Menüs.

TCL Communication Neuheiten auf der CES® 2019: Alcatel-Smartphones, BlackBerry Mobile Updates und Smartphone-Displays

In der Zeit vom 08. - 11. Januar 2019 findet in Las Vegas die CES 2019 statt. Heute erreichten mich nachfolgende Informationen, was während dieser Veranstaltung von TCL Communication präsentiert wird:

TCL Communication präsentiert auf der CES® 2019 neue Alcatel-Smartphones, BlackBerry Mobile Updates und Smartphone-Display-Neuheiten 

HONG KONG, 4. Januar 2019 /PRNewswire/ - In wenigen Tagen beginnt die CES 2019 in Las Vegas. Auch in diesem Jahr wird TCL Communication das Portfolio an mobilen und vernetzten Geräten sowie neue Technologien des Unternehmens vorstellen. So werden die neuesten Alcatel Smartphones und sonstige vernetzte Produkte sowie das erste Smartphone der Alcatel Serie 2019 mit einem von TCL gefertigten Alcatel FullView-Display zu sehen sein. Das Unternehmen wird außerdem seine komplette Produktpalette an BlackBerrySmartphones, einschließlich der BlackBerrys KEY2 und KEY2 LE vorstellen und über die neueste Carrier-Verfügbarkeit für diese Geräte in den USA und anderswo auf der Welt informieren.
 
Auf der CES wird TCL zum ersten Mal die neuesten Smartphone-Display-Technologien des Unternehmens zur Schau stellen, einschließlich der Edge-to-Edge- und Dot-Displays. Möglich wird diese Technologie durch die Schwesterfirma von TCL Communication, CSOT, die auch die preisgekrönten Panels für TCL Fernseher entwickelt. CSOT ist einer der weltweit führenden Anbieter von LCD-Panels sowie von LTPS, AMOLED und fortschrittlichen Display-Technologien wie flexiblen Displays. Durch die enge Zusammenarbeit von TCL Communication mit CSOT in der Lieferkette wird eine zeitnahe Unterstützung und priorisierte Nutzung der neuesten Display-Technologien gewährleistet.
 
„Bei TCL Communication treiben wir die Entwicklung unserer mobilen und internetbezogenen Produkte weiter voran, und während unsere Geräte von Alcatel und BlackBerry auf der CES demonstrieren, was wir heute leisten können, beweisen wir mit unserer neuen Display-Technologie, was wir in Zukunft bieten können“, betont Peter Lee, General Manager of Global Sales and Marketing bei TCL Communication. „Als einer der weltweit führenden Panelhersteller macht TCL von jeher großartige Display-Technologie für Kunden auf der ganzen Welt zugänglich. Letztes Jahr haben wir gezeigt, dass wir diese Technologie mit unseren Alcatel FullView-Displays auf unsere mobilen Geräte bringen können. Mit unseren neuen Display-Demos auf der CES in diesem Jahr präsentieren wir, welche TCL Technologie unsere Kunden in Zukunft von unseren Smartphones und anderen Geräten zu erwarten haben.“
 
Gäste können TCL während der CES 2019 (8. bis 11. Januar 2019) am Stand 12929 im Las Vegas Convention Center, Central Hall, besuchen.
 
Weitere Informationen über TCL Communication und die Produktpalette der Mobilgeräte des Unternehmens finden Sie unter http://www.tcl.com., www.alcatelmobile.com, www.blackberrymobile.com.
 
TCL Communication 

Guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch in das neue Jahr 2019!

Gleichzeitig möchten wir uns bei euch bedanken, dass ihr uns in 2018 treu geblieben seid, unsere Artikel gelesen und unseren Folgen des BBUGKS-Live Podcast gelauscht habt.

Wir sind sehr glücklich darüber, dass ihr weiterhin Interesse an unseren Beiträgen und Aktivitäten auf unseren verschiedenen Plattformen habt und sich die Anzahl der Besuche und Seitenaufrufe unseres Blogs im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt haben!

Auch im nächsten Jahr werden wir fleißig schreiben und haben uns fest vorgenommen, wieder häufiger einen Podcast aufzuzeichnen.

Gerne möchten wir an dieser Stelle auf die letzte Folge unseres Podcast hinweisen, in der wir auf das vergangene Jahr zurück blicken aber auch einen Ausblick auf das wagen, was uns 2019 in Sachen BlackBerry bzw. BlackBerry Mobile erwarten könnte.

Also, nochmals vielen Dank und alles Gute für 2019!

Mario und Olly

BlackBerry-Apps für Android Beta Test

Im Google Play Store stellen einige Entwickler neue Apps und Funktionen schon vor der offiziellen Veröffentlichung zur Verfügung, um Nutzerfeedback einzuholen. Man kann diese Apps und Funktionen ausprobieren, indem man bei Early-Access- und Betaprogrammen mitmacht.

Auch BlackBerry hat wieder Plätze für Beta-Tester frei und ihr könnt Vorab-Versionen der BlackBerry-Apps für Android ausprobieren.

Ich habe mich als Beta-Tester für den BBM, BlackBerry-Kalender und Produktivität von BlackBerry registriert.

Schaut euch doch einmal unter euren installierten Apps oder in eurer Sammlung um, welche Apps euch interessieren und deren Verbesserung ihr aktiv mitgestalten möchtet.

Wichtig: Bitte beachtet, dass diese Apps möglicherweise weniger stabil sind als spätere, offiziell veröffentlichte Versionen. Das bedeutet, dass die App vielleicht abstürzt oder einige Funktionen bei der Nutzung fehlerhaft sind.
 
(Quelle: Google Play Store)

Update BBM - Free Calls & Messages auf Version 3.3.19.69

Im Google Play Store wird aktuell ein Update des BBM angeboten. 

Neu in dieser Version:

Neue interaktive Feeds, in denen Sie Kommentare zum Status Ihres Freundes mit „Gefällt mir“ kommentieren, teilen und austauschen können

Teilen Sie einfach den Einladungslink Ihrer Gruppe, um neue Mitglieder problemlos hinzuzufügen

Wir haben auch unsere Nutzungsbedingungen aktualisiert, um unsere Dienstleistungen zu erweitern. 

(Quelle: Google Play Store)

BlackBerry KEY2-Angebote bei Amazon

Wer unseren BBUGKS-Live Podcast #22 bereits angehört hat wird wissen, dass wir in der aktuellen Episode unter anderem über das BlackBerry KEY2 und das KEY2 LE reden. 

Wer nach unserer Vorstellung der Geräte Lust bekommen hat, diese zu erwerben, sollte einmal bei Amazon vorbeischauen.

Dort gibt es aktuell interessante Angebote:

BlackBerry KEY2 Single Sim (silber und schwarz) für 479,99 EUR statt 649,00 EUR

BlackBerry KEY2 Dual Sim (schwarz) für 529,99 EUR statt 699,00 EUR 

BlackBerry KEY2 LE (blau und Champagner) für 329,99 EUR statt 429,00 EUR

Die Angebote gibt es im Rahmen der Last-Minute-Angebote und gelten bis einschließlich Freitag, d. 21.12.2018.

(Quelle: amazon.de, Bild: BlackBerry Mobile)

BlackBerry KEY2 LE-Bundle im BlackBerry Mobile EU Store

Während der gestrigen Aufzeichnung unseres Podcasts haben wir noch über das BlackBerry KEY2 LE und passende Hüllen zum Schutz des Gerätes gesprochen - und heute können wir schon auf ein passendes Angebot im BlackBerry Mobile Shop EU hinweisen! ;-)

So gibt es beim Kauf eines BlackBerry KEY2 LE ein Flip Case im Wert von 49,99 EUR kostenlos dazu.

Das KEY2 LE könnt ihr ab 399,- EUR erwerben .

Das Angebot findet ihr HIER.

Vorstellung BlackBerry KEY2 Single SIM 64 GB Silber

Bereits Ende Juli 2018 konnten wir euch in einer achtteiligen Serie das BlackBerry KEY2 Single SIM in schwarz vorstellen. BlackBerry Mobile konnte uns nun auch die silberne Variante des KEY2 mit 64 GB Speicherkapazität und 6 GB Arbeitsspeicher zum Testen zusenden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle erst einmal herzlich bedanken!

Ich durfte das Gerät ein paar Tage ausprobieren und möchte es euch nachfolgend vorstellen und dabei auch auf die Unterschiede zur schwarzen Variante eingehen, welche mir im Alltag aufgefallen sind.

Erster Eindruck:

Wow! Schon nach dem Öffnen des Kartons mit dem KEY2 Silber als Inhalt war dieses "Must-have"-Gefühl wieder da! Ich hatte die Möglichkeit, das silberne KEY2 im Rahmen des MeetUp von BlackBerryBase in Frankfurt in Augenschein zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt war das KEY2 in schwarz zum Testen eine Zeit lang mein Begleiter. Allerdings fand ich persönlich die silberne Variante von Anfang an interessanter.

Ich finde, dass das BlackBerry Passport SE eines der schönsten Geräte von BlackBerry ist. Deshalb wohl auch mein Faible für die silberne Variante des KEY2. Aus diesem Grund musste erst einmal ein Foto von beiden Geräten zum Vergleich gemacht werden! ;-)

Abseits vom Mainstream ein silbernes Device mit physischer Tastur. Kein schwarzes Fulltouch-Smartphone, welches man eh nicht mehr von anderen schlauen Telefonen unterscheiden kann - und das Ganze mit den Eigenschaften des KEY2! Genau mein Ding!

Umso schöner, jetzt dieses Wunschgerät in Ruhe ausprobieren und vergleichen zu können!

Schon beim ersten in die Hand nehmen fiel mir auf, dass die Rückseite der silbernen Variante des KEY2 noch griffiger als die der schwarzen Version wirkte. Da die Abmessungen mit 151,4 mm Länge, 71,8 mm Breite und 8,5 mm Höhe identisch sind, konnte es schon mal nicht an der Größe des Device liegen, dass es noch besser zu halten ist. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Die gegenüber dem KEYone matte Tastatur mir 20% größeren Tasten passt optisch hervorragend zu dem silbernen Rahmen und Gehäuse des Gerätes. Das Verhältnis der Tasten bzw. Tastatur zum Display in Verbindung mit den silbernen Stegen zwischen den Tastaturreihen ist einfach ein Hingucker!

Gerätewechsel:

Um das silberne KEY2 auch vernünftig auf Herz und Nieren testen zu können, mussten die Daten von einem schwarzen KEY2 herübergezogen werden. Dazu nutzte ich erstmals die Möglichkeit, das Gerät mittels NFC einzurichten und quasi ein Abbild zu erstellen. Erstmals deshalb, da dies in der Vergangenheit einfach nicht funktionieren wollte. Diesmal klappte aber alles sehr zügig. Die Zeit, die für das Herunterladen meiner Apps aus dem Google Play Store benötigt wurde, habe ich sinnvoll genutzt und mir einige Details des Designs angesehen.

Rückseite:

Wie bereits erwähnt, ist die Rückseite des silbernen KEY2 für meinen Geschmack noch griffiger. Da beide Geräte im Juni 2018 (04.06.2018 und 21.06.2018) hergestellt wurden, sollten sie aus einer Tranche stammen und ich kann mir nicht vorstellen, dass unterschiedliche Materialien für die Rückseite verwendet wurden.

Die Rückseite ist fein strukturiert, der Bezug geht über die komplette Rückseite und schließt auch den oberen Rand mit ein. In Kombination mit der bereits bekannten kantigeren Bauweise liegt das Device super in der Hand!

Leider steht auch bei diesem Gerät die Kamera etwas aus dem Gehäuse heraus, was im Alltag zwar nicht störend ist, mich beim Hinlegen des BlackBerry auf die Rückseite aber immer wieder einmal über Schäden an der Kamera bzw. der Einfassung nachdenken lässt.

Für mich ein großer Pluspunkt - das silberne BlackBerry Logo!

Davon war ich schon immer ein großer Fan, soll doch schließlich auch jeder sehen, dass ich mit einem BlackBerry unterwegs bin!

Rahmen, Anschlüsse und Tasten:

Die Lauter-/Leiser-Taste, die Ein-/Aus-Taste sowie die Komforttaste sind auf der bei Draufsicht rechten Seite des BlackBerry KEY2 zu finden.

Links findet man den SIM-Halter für die SIM- und Medienkarte, das SIM-Werkzeug ist selbstverständlich im Lieferumfang dabei. Oben auf dem KEY2 ist ein Mikrofon und der Kopfhörer- bzw. Headset-Anschluss verbaut. Das dieser oben ist, finde ich übrigens immer noch sehr praktisch!

Unten ist beim KEY2 dann noch ein weiteres Mikrofon, der USB-Typ-C-Anschluss und ein Monolautsprecher zu finden. Leider sind keine Stereolautsprecher verbaut, dafür sieht die Abdeckung aber verdammt gut aus und kommt in der silbernen Variante viel besser zu Geltung, wie ihr auf dem ersten Bild sehr gut sehen könnt! :-)

Inbetriebnahme:

Nachdem alle Apps installiert waren, ging es an die Einrichtung meiner E-Mail-Adressen und Konten meiner genutzten sozialen Netzwerke. Dieses hat hervorragend und ohne Schwierigkeiten funktioniert.

Die App "Inhaltsübertragung" habe ich nicht verwendet, da ich durch die regelmäßigen Wechsel meiner Telefone aus Gründen der Vereinfachung Bilder, etc. in der Cloud speichere und Musik-, Video- und andere Entertainmentdinge bei Bedarf streame. Ich nutze in den Testgeräten auch keine Speicherkarte.

Einen wichtigen Hinweis möche ich gleich schon geben, denn der Fingerprintsensor funktioniert beim vorliegenden silbernen KEY2 deutlich besser als der des schwarzen Gerätes. Auch macht die Leertaste nicht so einen lauten Klack-Ton beim Tippen gegenüber den anderen Tasten, wie es beim schwarzen Device der Fall ist. Auf die Tastatur gehe ich aber gleich noch näher ein.

Display:

Das KEY2 hat ein 4,5 Zoll Display mit einem Seitenverhältnis von 3:2 und einer Auflösung von 1.620 x 1.080 (IPS LCD) bei 434 PPI. Das Display ist im hellen Licht und auch im Dunkeln sehr gut abzulesen.

Da das Display beim KEY2 gegenüber dem des KEYone nach oben gewandert ist, wirkt der obere Rahmen nun schmaler und moderner. Die silberne Grundfarbe des Rahmens rundet das ganze ab und lässt das Gerät sehr edel und wertig erscheinen. Was es im Übrigen auch ist!

Die Frontkamera, der Näherungssensor, der Hörer und die Status-LED sind unter Glas, die Android typischen Softkeys zur Bedienung nicht ständig sichtbar.

Tastatur:

Wie bereits geschrieben, sind die Tasten des BlackBerry KEY2 20% größer als die Tasten des BlackBerry KEYone, was das Schreiben deutlich angenehmer macht. Hat mich die Tastatur der vorliegenden schwarzen Variante im Test und im Alltag bereits überzeugt, so ist die Tastatur des silbernen KEY2 nochmals besser.

Es lässt sich auf dem Gerät flüssiger schreiben, da es griffiger in der Hand liegt. Der Druckpunkt der Tastatur fühlt sich angenehmer und präziser an und da auch die Leertaste nicht so laut und "anders" klackt, macht das Schreiben von Texten einfach nur Spaß! Mir ist aufgefallen, dass ich die Cursorfunktion der Tastatur duch versehentliches Antippen sehr selten auslöse. Beim schwarzen KEY2 war dies leider regelmäßig der Fall, was ich zum Teil als unangenehm störend empfand.

Eine Frage, die immer wieder gestellt wird, ist die nach der Wischfunktion für die vorgeschlagenen Wörter auf der kapazitiven Tastatur. Beim vorliegenden schwarzen KEY2 wurde diese Funktion innerhalb des Teams der BlackBerry-User-Group Kassel bemängelt, da sie nicht so gut funktioniert wie vom KEYone gewohnt. Da ich dies bei meiner "Schreibweise" nicht negativ beurteilen konnte, habe ich diesmal explizit darauf geachtet und muss feststellen, dass die Wischfunktion bei der silbernen Variante tadellos funktioniert und keinen Grund zur Beanstandung bietet! 

Das Reaktionsverhalten des Fingerabdrucksensors empfinde ich ebenfalls als besser. Mehrmaliges Auflegen eines vorher eingelesenen Fingers ist nicht notwendig. Der Sensor reagiert schnell und präzise, Fehlermeldungen wie "Finger zu schnell bewegt" oder "Sensor verschmutzt" werden äußerst selten angezeigt.

26 der Tasten können wie gewohnt doppelt belegt und mit einen Shortcut versehen werden. Neu ist in diesem Zusammenhang der Speed Key. Dieser ist an die Stelle der rechten Umschalttaste getreten und ermöglicht es, Shortcuts zu aktivieren und von jedem Bildschirm aus Aktionen zu starten oder Apps zu öffnen, ohne vorher zum Startbildschirm zurückkehren zu müssen.

Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes bei der Beleuchtung der Zweitbelegung der einzelen Tasten. Zwar kann man seit dem Oktober-Update die Tastaturhelligkeit individuell einstellen, allerdings reicht mir diese Helligkeit noch nicht aus. Wie erwähnt, handelt es sich bei dem Gerät um ein Device aus dem Juni 2018, somit der ersten Tranche. Die Beleuchtung der Tastaturen der Geräte mit späterem Herstellungsdatum sollen besser ausgeleuchtet und die Zweitbelegung der Tasten besser abzulesen sein, dies kann ich aber mangels Testgerät aus einer der nachfolgenden Tranchen nicht beurteilen. 

Performance, Verbindungsqualität und Kamera:

Bei dem für den Test zur Verfügung gestellten BlackBerry KEY2 handelt es sich um die Single SIM-Variante in schwarz mit 64 GB RAM und 6 GB Arbeitsspeicher. Bei dem Prozessor handelt es sich um den Snapdragon 660 und das Betriebssystem des KEY2 ist Android 8.1 (Oreo).

Bezüglich der Geschwindigkeit beim Aufbau von Websites oder Öffnen von Apps gibt es keine Unterschiede zum schwarzen BlackBerry KEY2.

Da mir schon beim ersten Test eines KEY2 die Empfangs- und Verbindungsqualität positiv aufgefallen ist, war ich sehr gespannt, ob sich dieser gute Eindruck auch bei diesem Gerät fortsetzt. Und auch hier muss ich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Gefühlt hat das vorliegende silberne KEY2 eine noch bessere Mobilfunk-, Bluetooth- und WLAN-Verbindung. Die Netzabdeckung ist jederzeit, auch im Auto, gewährleistet und auf meiner "Teststrecke" gibt es nicht einen Abbruch beim Streamen von Podcasts oder Musik. 

Telefonate sind in guter Qualität und ich wurde beim Telefonieren vom Gesprächspartner immer gut verstanden und wurde auch gut gehört. Der Akku des BlackBerry KEY2 hat eine Kapazität von 3500 mAh und bringt einen locker über den Tag.

Die Daten zur Hauptkamera des KEY2 sind wie folgt angegeben:

Dual-Kamera 12 MP + 12 MP mit Dual-Tone LED-Blitz, HDR, 4K Videoaufnahme bei 30 BpS, Scanfunktion und sicherem Fotobereich.

12 MP Sichtfeld (FOV) 79,3°, Große Pixel – 1,28 μm, f1.8 Linse, Dual Phase Detect Auto Focus (Dual PDAF).

12 MP Sichtfeld 50°, Pixel – 1,0 μm, f2.6 Linse, Phase Detect Auto Focus (PDAF).

Die Angaben der Frontkamera lauten wie folgt:

8MP Fixed Focus, Selfie-Blitz Flash über LCD-Display, 1.080p Videoaufnahme bei 30 BpS.

Bei guten Lichtverhältnissen bekommt man auch gute Fotos. Sind die Bedingungen schlechter, lassen die Ergebnisse nach. Ich muss aber auch zugeben, dass ich noch nie Wert auf die Kamera eines Smartphones gelegt habe und mir die vorliegende Qualität der Fotos vollkommen ausreicht.

Übrigens: Die Bilder in diesem Artikel sind mit einem BlackBerry KEY2 aufgenommen worden. Vielleicht vermitteln euch die Fotos einen ersten Eindruck von der Qualität der Kamera. Bei den Aufnahmen wurden die voreingestellten Einstellungen verwendet, der Steuerungsmodus war "Automatisch", die Fotoqualität "Fein".

Fazit:

Mich hat das BlackBerry KEY2 Single SIM 64 GB Silber vollkommen überzeugt! Klar, ob ihr die schwarze oder die silberne Variante bevorzugt, ist Geschmackssache!

Ich hoffe, euch hat die Vorstellung des Gerätes gefallen und ich würde mich über Rückfragen, Kommentare und Hinweise sehr freuen!