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2026 - Rückkehr der BlackBerry Idee

Wer vor einigen Monaten behauptet hätte, dass physische Tastaturen auf Smartphones noch einmal ein Comeback erleben würden, wäre vermutlich belächelt worden. Nach dem Ende von BlackBerry Mobile schien der Markt endgültig von großen Touchscreens dominiert zu werden. Doch 2026 zeichnet sich ein anderes Bild ab: Noch nie seit dem Ende von BlackBerry gab es so viele neue Geräte mit physischer Tastatur gleichzeitig in Entwicklung oder bereits im Verkauf.

Was als Nische begann, entwickelt sich zunehmend zu einer eigenen Produktkategorie.

Das Interessante an der aktuellen Entwicklung ist, dass kaum eines der neuen Geräte versucht, ein klassisches BlackBerry einfach zu kopieren. Stattdessen greifen die Hersteller zentrale BlackBerry-Ideen auf und setzen auf Produktivität statt Unterhaltung, Kommunikation statt Doomscrolling und physische Tastatur statt Bildschirmtastatur. 

Aktuell dürfte das Unihertz Titan 2 Elite die stärkste reale BlackBerry-Alternative sein. Unihertz hat aus den Erfahrungen der bisherigen Titan-Serie gelernt und bietet ein deutlich moderneres Gerät mit Android 16, AMOLED-Display, einer Touch-sensitive Tastatur und langfristiger Software-Unterstützung.

Besonders bemerkenswert ist die Kombination aus physischer Tastatur und kapazitiven Gestenfunktionen. Damit werden viele Stärken eines klassischen BlackBerry wieder nutzbar, ohne auf moderne Android-Funktionen verzichten zu müssen.

Für viele ehemalige BlackBerry-Nutzer dürfte das Titan 2 Elite derzeit das interessanteste verfügbare Smartphone sein.

Während Unihertz bereits Geräte ausliefert, arbeitet Clicks weiter an seinem Communicator, der sehr "BlackBerry-lastig" werden soll. 

Der Clicks Communicator ist kein normales Android-Smartphone. Das Konzept wurde von Grund auf auf Kommunikation ausgelegt. Zu den bekannten Funktionen gehören Android 17, eine Touch-sensitive Tastatur, Signal LED und Message Hub. 

Viele Funktionen erinnern bewusst an klassische BlackBerry-Geräte, ohne diese direkt zu kopieren.

Sollte Clicks seine Roadmap einhalten, könnten die ersten Geräte im Laufe des vierten Quartals 2026 ausgeliefert werden. Zudem wurde mit dem Communicator Ring das erste offizielle Zubehör angekündigt  

Während der Communicator noch auf seine Markteinführung wartet, hat Clicks mit dem Clicks Power Keyboard bereits einen überraschenden Erfolg gelandet. Statt ein neues Smartphone zu verkaufen, bietet Clicks eine Lösung für bestehende Geräte wie das iPhone, Android-Smartphones oder Tablets.

Die Idee ist einfach: Eine physische Tastatur wird bei Bedarf mit dem Smartphone kombiniert und bietet als zusätzliches Zubehör eine Powerbank und Qi-/Qi2-Unterstützung. 

Gerade für ehemalige BlackBerry-Nutzer, die ihr aktuelles Smartphone nicht aufgeben möchten, ist das Power Keyboard derzeit eine der interessantesten Lösungen überhaupt.

Nicht zu vergessen ist das Clicks Keyboard. Eine Lösung für iPhones und ausgewählte Android-Smartphones, die das Tippen zu einem Erlebnis macht und die Produktivität enorm steigert  Das Clicks Keyboard ist eines der von mir am meisten genutzten Zubehöre in Sachen Tastatur. Dieser Text wird gerade auf dem Clicks Keyboard geschrieben. 

Eine der spannendsten Entwicklungen und größte Überraschung der letzten Wochen kommt mit dem Minimal Phone 2 von der Minimal Company.

Mit dem Minimal Phone 2 entsteht ein Gerät, das die ursprüngliche Idee des Digital Detox mit zeitgemäßer Hardware verbinden will.

Besonders interessant und eine Abgrenzung zum Minimal Phone 1: OLED statt E‑Ink, Fokus auf Produktivität, kompaktes Design und modernes Android-System. 

Damit bewegt sich das Gerät deutlich näher an ein modernes Keyboard-Smartphone als sein Vorgänger. Sollte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden, und so sieht es derzeit eindeutig aus, könnte hier ein völlig neuer Smartphone-Typ entstehen.

Zuletzt sorgte das neue Projekt TENGPAI als Herausforderer für Aufmerksamkeit.

Nach Monaten voller Spekulationen läuft inzwischen die Kickstarter-Kampagne des Gerätes, welche aber sehr verhalten beginnt. 

Angekündigt sind ein Snapdragon 7s Gen 2, Android 16, 4,5-Zoll-Display, 5000-mAh-Akku und eine Touch-sensitive Tastatur. Technisch wirkt das Datenblatt äußerst attraktiv.

Allerdings gilt weiterhin:

Bis unabhängige Praxistests vorliegen, sollten die Herstellerangaben mit einer gewissen Vorsicht betrachtet werden Trotzdem gehört TENGPAI aktuell zu den spannendsten Newcomern der Szene.

Auch Zinwa arbeitet weiterhin an einem eigenen Smartphone.

Das Zinwa Q27 ist inzwischen vorbestellbar und soll unter anderem Android 16, ein 4-Zoll-AMOLED-Display, 12 GB RAM, Wireless Charging sowie erweiterbaren Speicher bieten. 

Nach den gemischten Erfahrungen mancher Nutzer mit früheren Zinwa-Projekten beobachtet die Community die Entwicklung derzeit mit besonderem Interesse, aber auch Skepsis. Ob das Q27 ein Erfolg wird, dürfte sich vor allem an der Lieferfähigkeit und Softwarequalität entscheiden.

Hardware ist jedoch nur ein Teil der Rückehr der BlackBerry Idee in 2026. Viele Nutzer versuchen heute, das klassische BlackBerry-Gefühl auf bestehenden Geräten zurückzubringen. 

So wurde Ubuntu auf einem BlackBerry Classic gesichtet. 

Besonders hervorzuheben ist dabei Klava Keyboard. Klava entwickelt Tastaturen und Themes im BlackBerry-Stil für Android und iOS. Die App gehört inzwischen zu den interessantesten Tools für ehemalige BlackBerry-Nutzer.

Ripe Launcher dagegen verfolgt das Ziel, klassische BlackBerry-Bedienkonzepte auf Android zurückzubringen. Viele Nutzer sehen darin einen der spannendsten Launcher der letzten Jahre.

Auch Niagara bleibt für produktivitätsorientierte Nutzer weiterhin ein wichtiger Kandidat, wenn es darum geht, Ablenkungen zu reduzieren. Der Niagara Laucher wird übrigens auf dem Clicks Communicator vorinstalliert sein. 

Fazit: 2026 zeigt deutlich, dass das Interesse an physischen Tastaturen keineswegs verschwunden ist. Der Unterschied zur ersten BlackBerry-Renaissance rund um KEYone und KEY2 besteht jedoch darin, dass die heutige Bewegung nicht primär von Nostalgie getrieben wird. Die neuen Geräte richten sich an Menschen, die effizienter arbeiten möchten, weniger Zeit in sozialen Netzwerken verbringen wollen, eine bessere Texteingabe suchen oder ihr Smartphone einfach bewusster nutzen möchten.

Ob Unihertz, Clicks, Minimal Phone, TENGPAI oder Zinwa: Gemeinsam zeigen sie, dass die Grundidee hinter BlackBerry auch viele Jahre nach dem Ende der Marke noch immer lebt.

(Quelle: BBUGKS)

Ankündigung: Zinwa Q27

Aktuell gibt es ein Revival von Smartphones mit physischen Tastaturen im BlackBerry-Design. Ganz am Anfang dieser Welle hat das chinesische Unternehmen Zinwa mit dem Zinwa Q25 einen BlackBerry Classic-Umbau vorgestellt und angeboten. Durch die Modifizierungen läuft Android auf dem Zinwa Q25 als Betriesbssystem und macht das Classic wieder nutzbar.

Schon damals hat Zinwa mitgeteilt, ein eigenes Smartphone entwickeln zu wollen und mit dem Zinwa Q27 steht dies nun zur Verfügung und kann in zwei Varianten und Farben vorbestellt werden.

Das Zinwa Q27 ist ein komplett neu entwickeltes eigenständiges Smartphone und kein Umbau alter BlackBerry-Geräte. Die Tastatur ist speziell für modernes Tippen konzipiert und soll schnelles, präzises Schreiben ermöglichen.

Die veröffentlichten Informationen und Spezifkationen zum Zinwa Q27 lesen sich gut. Als Betriebssystem dient Android 16, verbaut ist ein 4 Zoll AMOLED Display  mit 1080 × 1240 Pixeln. Schreiben wird man auf einer neu entworfenen QWERTY-Tastatur. Weitere Tastatur-Layouts sind zukünftig möglich, sofern hohe Nachfrage besteht. Die Abmessungen sollen wohl ca. 140 × 74 × 11 mm und das Gewicht 192 Gramm betragen. Auf Fotos der Prototypen ist ein Metallrahmen sowie eine glänzende Rückseite zu sehen und das Zinwa Q27 wird in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. 

Bezüglich Hardware und Leistung sind bekannt, dass als Prozessor ein MediaTek Dimensity 7300 (MTK 7300) mit 12 GB RAM, je nach Variante 256 oder 512 GB als Speicher zur Verfügung steht und ein SD/TF-Kartenslot zur Erweiterung vorhanden ist. Fotos werden mit einer 50 MP Hauptkamera und 16 MP Frontkamera gemacht. 

Es wird ein 5G-Smartphone mit Dual-SIM plus eSIM sein und für die Nutzung steht ein nicht austauschbarer Akku mit 4000 mAh zur Verfügung. Geladen wird das Q27 USB-C 2.0 mit 33 W PD-Schnellladen oder 15 W Qi-Wireless-Charging.

Die Early-Bird-Preise liegen Stand August 2026 bei 420 USD (256 GB) bzw. 480 USD (512 GB) inkl. Displayschutz und Schutzhülle sowie kostenlosen Versand. Es gibt noch keinen festen Liefertermin, dieser hängt von der Produktionsmenge ab, die sich nach den Vorbestellungen richtet. 

Ihr könnt das Gerät über die Produktseite (s. Quelle) vorbestellen. Ich persönlich werde es nicht vorbestellen, da meine Erfahrungen mit Zinwa und dem Q25 nicht positiv waren. Zwar kam das Q25 nach sechs Monaten an, war aber leider defekt und Zinwa hat auf keine meiner vielen Support- bzw. Erstattungsanfragen reagiert. Somit warte ich ab, ob das Gerät produziert wird und entscheide dann über den Kauf eines hoffentlich funktionsfähigen Gerätes, welches jemand in Deutschland verkaufen möchte. 

(Quelle, auch Bilder:  zinwa.com Produktseite)

Zinwa Q27 - kommt ein weiterer BlackBerry-Klon?

Wie auf liliputing.com berichtet wird, plant das chinesische Unternehmen Zinwa nach dem Zinwa Q25 ein weiteres Gerät. Diesmal eine Eigenentwicklung im BlackBerry-Style! 

Während es sich bei dem Zinwa Q25 um einen BlackBerry Classic-Umbau handelt, wird das Zinwa Q27 ein brandneues Gerät. 

Bilder gibt es noch keine und es soll noch gut acht Monate dauern, bis das Gerät fertig entwickelt sein wird. Es gibt lediglich eine Zeichnung (siehe oben) und ein Datenblatt: 

  • 3,92 Zoll AMOLED-Display
  • Android 16
  • MediaTek Dimensity 7300 Prozessor
  • QWERTY-Tastatur
  • 256 GB ROM und 12 GB RAM
  • 50 MP Rück- und 16 MP Frontkamera
  • 3500 oder 4000 mAh Akku
  • Stereolautsprecher
  • Wifi 6E
  • Bluetooth 5.4
  • 4G und 5G Mobilfunknetz

Ich bin gespannt, ob das Gerät realisiert wird. Dies hängt mit Sicherheit auch vom Absatz des Zinwa Q25 ab, von dem ich seit der Bestellung vor einigen Wochen leider nichts mehr gelesen habe. 

(Quelle: liliputing.com) 

Zinwa Q25 - Comeback des BlackBerry Classic

Für BlackBerry Fans eine tolle Nachricht - die chinesische Firma Zinwa plant den Umbau von BlackBerry Classic Modellen und wird diese mit moderner Technik ausstatten! 

So soll das Zinwa Q25 genannte Modell mit Android 13, neuen Kameras (50 MP + 8 MP), 3000 mAh Batterie, 256 GB ROM und 12 GB RAM, NFC, 4G LTE  und dem MediaTek Helio G99 erscheinen. 

Die Tastatur inklusive Trackpad und das Display bleiben erhalten! 

Wer Interesse hat, kann HIER ein Q25 Pro Set für 300 USD bestellen und ein BlackBerry Classic selber umbauen oder aber ein Q25 Pro Full Device-Set für 400 USD bestellen und erhält ein fertig umgebautes BlackBerry Classic und kann es gleich nutzen! 

Der Versand der Geräte bzw. Sets soll schon im August 2025 erfolgen. Gerüchten zufolge sind weitere Umbauten der Modelle BlackBerry KEYone und BlackBerry Passport geplant. 

(Quelle, auch Bilder: Zinwa Technologies, YouTube)