Artikel mit Tag BlackBerry

BlackBerry Security Summit: Zusammenfassung und Keynotes

Diese Woche fand der BlackBerry Security Summit statt. Nachfolgend möchten wir euch Zusammenfassungen und Bildmaterial der Kollegen vor Ort zur Verfügung stellen. 

Leider konnten wir nicht live bei der BlackBerry Security Summit dabei sein, da wir kein Taxi nach New York bekommen haben.

Aber BlackBerry selber hat die Veranstaltung für alle Interessierten zusammengefasst:

BlackBerry Security  2016 Recap

Ein prominenter Redner auf der Bühne war der ehemalige Bürgermeister von New York Rudy Giuliani. Seht und hört euch an, was er zum Thema Sicherheit zu sagen hatte

Über neue Geräte wurde bekanntermaßen nichts bekannt gegeben. BlackBerry CEO John Chen äußerte sich zu den erneuten Nachfragen und stellte klar "BlackBerry will discuss new devices next week!"

Desweiteren kritisierte er die Medien wegen der permanenten Fragen nach neuen Geräten. 

"BlackBerry [...] has a great story to tell that has nothing to do with headsets!"

Chen weiter: "Reporters have conditioned [themselves] to ask me that question!

Auch von dem Auftritt von John Chen haben wir bewegte Bilder für euch

Warten wir also die nächsten Tage ab, was uns über die neuen Geräte mitgeteilt werden wird.

(Quellen: blogs.blackberry.com, crackberry.com, BlackBerry YouTube-Kanal)

BlackBerry Security Summit am 19. Juli 2016

Der BlackBerry-Sicherheitsgipfel findet auch in diesem Jahr statt. BlackBerry hat nun die vorläufige Partner- und Rednerliste veröffentlicht.

Am 19. Juli 2016 findet in New York der alljährliche BlackBerry Security Summit statt. Auch in diesem Jahr hat BlackBerry einiges auf die Beine gestellt und eine Vielzahl an Teilnehmern zur Veranstaltung geladen. 

Neben den Platinum bzw. Gold Partnern Samsung und Microsoft werden weitere 19 BlackBerry Partner vor Ort sein, wie BlackBerry auf dem hauseigenen Blog bekannt gab: 

"There are now 21 BlackBerry partners confirmed, including Platinum partner, Samsung, and Gold partner, Microsoft. Others include developers of apps for the Good Dynamics platform, channel partners, and integrators, among others. Our new partner additions are Aetherpal, Branchfire, Cell Trust, Entrust Datacard, Notate, Sentegrity, Swyft Mobile, SmartOffice, and Symphony. They join the partners announced in our first blog: Shafer Systems, ISEC7, InkScreen, Tango Networks, Artifex, Webalo, and Zimperium."

Die Rednerliste des Sicherheitsgipfels stellt sich wie folgt dar:

  • Sean Dastouri, Senior Security Architect for Microsoft
  • Jonathan C. Trull, Global Chief Security Advisor for the Microsoft Enterprise Cybersecurity Group
  • Joseph Sutton, Chief Technology Officer for Pershing Square Capital Management
  • Yisroel Hecht, former CISO for the New York City Department of IT and Telecommunications
  • Sam Phillips, CISO, VP and General Manager for Samsung Business Services
  • Tom Mooney, Cybersecurity Leader at Booz Allen
  • Peter Kaomea, CIO at Sullivan & Cromwell LLP
  • Richard Tam, Executive VP and Chief Administrative Officer, Mackenzie Health
  • Kathleen Lavoie, Chief Information Management and Privacy Officer at Grand River Hospital in Ontario, Canada
  • Mike Ahmadi, Global Director of Critical Systems Security, Synopsys Software Integrity Group

Seitens BlackBerry sind vor Ort:

  • Executive Chairman and CEO John Chen
  • CSO David Kleidermacher
  • COO Marty Beard
  • AtHoc President Guy Miasnik
  • SVP John Herrema
  • Certicom VP Jim Alfred
  • SVP Margaret Stuart
  • VP Laura Fay
  • VP Tim Choi
  • VP Frank Cotter
  • VP Alex Willis
  • Marketing Head David Wiseman
  • Android Phone Architect Daniel Major
  • among many others

Die vollständige Agenda, Redner und Partner findet ihr HIER ausführlicher. 

Solltet ihr am 19. Juli 2016 zufällig in New York sein, so registriert euch noch kurzfristig und schaut euch die Veranstaltung an. Die Adresse lautet Grand Hyatt New York, 109 East 42nd Street,New York, NY 10017. ;-)

(Quellen: blogs.blackberry.com, us.blackberry.com, cvent.com)

Die Produktion des BlackBerry Classic wird eingestellt

BlackBerry hat heute offiziell bekannt gegeben, dass die Produktion des BlackBerry Classic eingestellt wird. 

Über die Einstellung wurde schon seit ein paar Tagen spekuliert, heute nun hat dann Ralph Pini, seines Zeichens Chief Operating Officer and General Manager for Devices at BlackBerry, auf dem hauseigenen Blog den Gerüchten ein Ende bereitet. 

Unter der Überschrift Change is Only Natural: A Classic Model Makes Way begründet Pini die Entscheidung u.a. damit, dass das Classic die durchschnittliche Lebensdauer eines Smartphones auf dem heutigen Markt überschritten hätte. Zudem sei das BlackBerry Classic nicht mehr "state of the art" und BlackBerry möchte den Kunden etwas besseres anbieten können. 

"To keep innovating and advancing our portfolio, we are updating our smartphone lineup with state of the art devices. As part of this, and after many successful years in the market, we will no longer manufacture BlackBerry Classic. For many years, Classic (and its BBOS predecessors) has been in our portfolio. It has been an incredible workhorse device for customers, exceeding all expectations. But, the Classic has long surpassed the average lifespan for a smartphone in today’s market. We are ready for this change so we can give our customers something better – entrenched in our legacy in security and pedigree in making the most productive smartphones."

Das BlackBerry Classic wurde am 17.12.2014 weltweit veröffentlicht. Das Device bekam den von BlackBerry-Nutzern beliebten und mit dem Q10 entfallenen Tool-Belt zurück und sollte Nutzer "klassischer" BlackBerry Smartphones mit OS7 und älter abholen und zu den BlackBerry 10-Geräten bringen. 

Möchtet ihr euch noch ein BlackBerry Classic sichern, so wird dieses noch im ShopBlackBerry angeboten. Durch unseren Rabatt-Code ter6torzd erhaltet ihr das Gerät sogar mit 10% Preisnachlass! 

(Quelle: blogs.blackberry.com, Bild: BlackBerry)

Ralph Pini folgt Ron Louks als "Chief Operating Officer and General Manager for Devices"

Es gibt Neuigkeiten beim Personal von BlackBerry,  denn Ralph Pini ersetzt Ron Louks. 

Pini ist bereits seit 2012 bei BlackBerry, hinzugewonnen wurde er im Rahmen der damaligen Übernahme von Paratek Microwave Inc.. Als Nutzer eines Z30 ist man beispielsweise Nutzer eines Produktes von Paratek, denn in dem Device ist eine Paratek Antenne verbaut. 

Ron Louks kam im Januar 2014 zu BlackBerry, nachdem er von The OpenNMS Group zum Unternehmen aus Kanada wechselte. 

Den "Die-Hard"-BlackBerry-Fans wird die Nachbesetzung von Louks, die seitens BlackBerry nicht begründet oder kommentiert wurde, wohl gefallen. Steht Louks doch für den Wechsel hin zu Android und weg von BlackBerry 10 als Betriebssystem. 

Warten wir ab, was Ralph Pini alles umsetzen möchte und wird. Einen ersten Eindruck über ihn könnt ihr euch in einem auf dem hauseigenen Blog veröffentlichten Interview verschaffen:

Q&A with BlackBerry's New Devices Chief

Wir wünschen Ralph Pini ein gutes Händchen bei seinen Entscheidungen.

(Quelle: blogs.blackberry.com)

Gastbeitrag: BlackBerry und Android

Hallo liebe Leser unseres Blogs! Wir freuen uns immer sehr über euer Interesse an unserem Blog und eure Kommentare. Heute können wir sogar unseren ersten Gastbeitrag veröffentlichen, denn Lars ist auf unsere Truppe aufmerksam geworden und hat sich als BlackBerry-Anhänger Gedanken zu "BlackBerry powered by Android" gemacht und sich die Zeit genommen, diese für uns in Worte zu fassen!

Vielen Dank an Lars und wir würden uns freuen, wenn dies nicht der letzte Gastbeitrag bleiben würde!

Priv Mehr Privatsphäre - jetzt auch für Android

BlackBerry Secure Smartphone Powered by Android

BLACKBERRY, POWERED BY ANDROID

Sprüche wie diese machen das Leben für Blackberry OS10 Fans aktuell alles andere als leicht.
Die Verkaufszahlen sinken kontinuierlich, 2 neue Android Geräte sind mit Hamburg und Rome angekündigt und das Softwareupdate für OS10, welches weitere Sicherheitsfunktionen mit sich bringen soll wurde nach hinten verschoben.
Auch wenn es für den Endanwender nur wenig bis keinerlei Auswirkungen hätte, so ließe es sich bei der ersten Ankündigung doch noch deuten als ein "ja, wir in Kanada wissen, dass OS gibt es auch noch! Und es gehört anscheinend uns, daher geben wir hier auch noch mal ein Update raus!".
Das Verschieben wirkt jetzt eher wie ein "wir wissen dass es dich OS10 noch gibt, aber du bist aktuell recht unwichtig, daher mal gucken wann wir uns um dich kümmern".
Chen und Blackberry betonen zwar mit einer routinierten Regelmäßigkeit, OS10 wird noch für mindestens 2 Jahre unterstützt und es werden auch noch mehrere Updates erscheinen, aber dennoch 
- das Betriebssystem ist auf dem inoffiziellen Abstellgleis, der Fokus liegt auf Google und 
Sicherheit für Android. Es sieht sehr sehr dunkel für Blackberry OS aus, und ich weiß ich stehe mit dem Gefühl "autsch" nicht alleine dar.

Aber wieso musste es überhaupt soweit kommen? Wieso musste Blackberry sein eigenes Betriebssystem einsam verkümmern lassen?
OS10 kann doch mit Androidanwendungen arbeiten. Das zwar auch nur halbwegs. 
Dennoch: warum stellt Blackberry auf ein komplett anderes Betriebssystem um, wenn man das eineerst mal fertig bauen kann?
Natürlich, wenn Google das Betriebssystem fertigt ist es eine enorme Reduzierung des 
Arbeitsaufwandes, das ist mir klar.
Aber dafür muss Blackberry nun eine Menge umprogrammieren und nachrüsten, wie man es aktuellmit Android M sieht welches Monate braucht bis zur Bereitstellung auf dem bisher einzigen (!) Androidgerät.

Wäre es nicht leichter und auch für die Community ein Geschenk, wenn man Android vollständig in OS10 intrigiert? 
In einem Update wie OS10.4?
Nicht mehr das mittlerweile veraltete Android 4.4, sondern das nagelneue Android 6 oder, 
vermutlich dann das bereits veröffentlichte Android N oder 7, je nachdem wie man es nennen möchte.
Wieder eingepackt in einer Sandbox. 
Natürlich, ein vollständiges Android parallel aktiv zu OS10 benötigt Arbeitsspeicher und 
Prozessorleistung. Aber wir gelangen in eine Zeit in der der Arbeitsspeicher von 4GB das Niveau eines PCs erreicht und bis zu einer Veröffentlichung eines solchen Gerätes dürften auch leistungsstärkere Prozessoren verfügbar sein, die solche Aufgaben ohne größere Probleme bewältigen können.

Aktuell ist das Android 4.3 in der Sandbox so konzipiert, dass Google Play Dienste nicht zur 
Verfügung stehen. Aber wäre es nicht möglich den Anwendungen oder vielmehr dem Android 
"beizubringen" das Google Maps nun Karten und Google Chrome nun Browser ist?
Ein vorinstallierter Google Play Store und auch die Möglichkeit, Android Anwendungen Rechte zu entziehen.
Damit hätte man ebenfalls das App-Problem behoben welches OS10 dorthin befördert hat, wo es jetzt ist, in eine Nische.
Es gibt bereits jetzt Windows-Android Tablets, was spricht also dagegen Blackberry OS und 
Android zu koppeln?
Für mich als Fanboy von Blackberry OS wäre es jedenfalls ein Traum und ich kann mir vorstellen, damit nicht alleine zu sein...

Von Abschiedsschmerz und Neuanfängen: Kommentar zum möglichen Ende von OS10

OS2-Warp

Die älteren unter unseren Lesern wissen eventuell noch etwas mit diesem Screenshot anzufangen. Was das mit BlackBerry zu tun hat? Erst einmal nichts. Als ich in meinen beruflichen Anfängen das erste Mal mit Personal Computern in Berührung kam, war im Bankensektor das IBM-Betriebssystem OS/2 Pflicht. Windows 3.11 war gerade auf dem Markt, aber fürs Business wurde das System vom IT-Riesen mit den drei Buchstaben bevorzugt. Warum? Es war stabiler, sicherer, hatte das bessere Dateisystem, konnte mehr Speicher direkt adressieren und... man konnte ein DOS/Windows in einem Beriebssystemfenster emulieren!

Ich war von dem System begeistert und habe es lange Jahre auch auf meinem privaten PC genutzt. Als sich aber das System aus Redmont bei den Privatanwendern immer mehr verbreitete, gab es vermehrt Probleme. Neue Hardware wurde nicht mehr unterstützt. Software gab es nur noch für Windows. Die konnte man Anfangs noch in der Emulation laufen lassen, irgendwann gab die Emulation die für die Software geforderte Version nicht mehr her, da die Emulation von IBM nicht mehr weiter entwickelt wurde.

Kurz vor dem Tod von OS/2 gab es noch eine Business-Version für die - meist in den Serverräumen der Banken - noch verbliebenen Server, die noch nicht auf den neuen WindowsNT-Server umgestellt waren. Man konnte ja die wichtigen Großkunden nicht so schnell hängen lassen und musste ihnen noch Zeit für ihre Migrationsprojekte verschaffen. Diese Business-Edition war für Privatanwender schon kaum mehr nutzbar.

Und so fällte ich dann eines Tages den Entschluss, die Festplatte zu formatieren und zu einem neuen System zu wechseln, Windows durfte es aus Prinzip nicht sein, also wurde Linux ausprobiert und wurde das System, das auch heute noch auf meinen privaten Rechnern vornehmlich läuft.

Kommt euch diese Geschichte irgendwie bekannt vor?

Olly hat es ja im letzten Wochenrückblick schon geschrieben, und nach diversen Blackberry-Blogs  und Foren ist die Nachricht jetzt auch bei Mobilegeeks gelandet. Zum Verkaufsstart des Priv in Indien hat sich Damian Tay - seines Zeiches Senior Director für Product Management - zu der Aussage hinreissen lassen, dass BlackBerry zukünftig nur noch auf Android setzen werde und OS10 nur noch für wichtige Business-Kunden weiterentwickelt wird. Das würde auch bedeuten, dass es keine neuen OS10-Geräte mehr geben werde.

Ich hatte es ja schon einmal geschrieben, aber dennoch ist eine offizielle Aussage eines BlackBerry-Managers doch schon etwas mehr als eine Spekulation eines kleinen Bloggers. Unser geliebtes OS10, an das wir uns in den letzten drei Jahren so gewöhnt und es lieb gewonnen haben - es soll bald nicht mehr sein und der Vergangenheit angehören. Für mich ein echtes Deja-Vu (siehe oben).

Wir fanden OS10 schon immer toll, oder?

Ja, wir haben vor drei Jahren alle sofort und mit Begeisterung von unseren Bolds und Torches auf OS10 gewechselt. Den alten Systemen OS 6 und OS 7 haben wir nie nachgetrauert und wir haben uns sofort uneingeschränkt auf das neue System eingelassen, trotz seiner Kinderkrankheiten, kleinen Macken, Dingen, die nicht sofort wie auf unseren alten Beeren funktionierten. Ok ok, ich höre ja schon auf mit dem Sarkasmus. ;-)

BB7290

Wenn wir mal alle ganz ehrlich zu uns sind: Es ist immer schwer, von alten Gewohnheiten loszulassen, sich auf neues einzulassen und sich daran zu gewöhnen. Als ich damals von meinem Bold 9780 auf das Z10 wechselte, habe ich einige Zeit gebraucht, um wieder ähnlich effektiv zu arbeiten, wie auf dem alten Gerät. Und heute ist es eben so, dass sich Dinge auf iOS- oder Android-Geräten (ja, auch auf dem Priv) so unendlich komplizierter und unpraktischer anfühlen als auf meinem Z30, dass ich im Schlaf beherrsche.

Sicherlich gibt es viele Dinge, die unter OS10 heute besser gelöst sind, stabiler und sicherer funktionieren. Aber was ist mit neuen Dingen, die ich ausprobieren möchte? Neue Gadgets, neue Apps, die einfach auf dem guten alten OS10 nicht funktionieren respektive die es dort nicht gibt? Irgendwann werden wir loslassen und uns auf neues Terrain wagen müssen, wenn wir weiter Smartphones nutzen wollen, denn die Entwicklung von OS10 geht devinitiv dem Ende entgegen, wie damals OS/2.

Und was ist mit der Hardware?

Uns als treuen BlackBerry-Fans bleibt momentan noch der kleine Trost, das wir eventuell noch das ein oder andere Android-Gerät unseres Lieblingsherstellers bekommen werden. Und wenn man das Priv mal anschaut, es mal ein paar Tage nutzt, merkt man, dass die Kanadier auf jeden Fall versuchen, die Produktivität und die Sicherheit der OS10-Geräte auf das Android-System zu übertragen. Auch die Hardware-Tastatur, die wir so schätzen - mal am Rande, ich stehe seit dem Z30 tatsächlich mehr auf Fulltouch - wird so auf das System von Google "herübergerettet".

Natürlich ist noch nicht alles Rund und manches fühlt so unendlich umständlich an oder funktioniert noch gar nicht. Aber, und dass ist wohl der ganz große Vorteil: Wir sind haben diese riesige Plattform unter den BlackBerry-Optimierungen, die uns wieder auf die Höhe der Hardware- und App-Zeit bringt.

Ich nutze es oder ich nutze es nicht.

Schließlich bleibt es unter Android jedem selbst überlassen, ob er sich alle möglichen Apps installiert oder ob er sein Smartphone nur für wichtige und ernsthafte Dinge nutzt. :-)

Letztendlich ist es natürlich schade um "unser" OS10. Es war einfach eine tolle Plattform und hätte es verdient gehabt, weiter entwickelt zu werden und so mit neuer Hardware und neuen Apps nutzbar zu sein. Aber das hätte OS/2 auch. ;-)

Uns bleibt noch ein wenig Zeit, in der wir unsere OS10-Beeren weiter nutzen können. Bis irgendwann der Leidensdruck aufgrund von schlecht oder gar nicht mehr funktionierenden Apps zu groß wird, bis auch die letzten APKs auf der Android-Runtime, die der Android-Version 4.3 entspricht, nicht mehr laufen. Irgendwann werden dann essentielle Funktionen wie Mail oder der HUB nicht mehr vernünftig funktionieren oder auch die Hardware einfach schlapp machen und keine Ersatz mehr zur Verfügung stehen.

Dann werden wir uns alle etwas neues suchen müssen und jeder entscheidet für sich, was für ihn das optimale System sein wird. Ich persönlich würde mich freuen, wenn ich mich dann noch für eine moderne und zeitgemäße Hardware von BlackBerry entscheiden könnte, auch wenn in ihrem Bauch das Monster Android laufen wird. Ich bin auf die nächsten zwei Jahre sehr gespannt.

Eine Woche mit dem Priv: Donnerstag

Wie ihr wisst, bieten wir euch über unsere Bring-A-Friend-Aktion die Möglichkeit an, verschiedene Smartphones von BlackBerry kostenlos und unverbindlich zu testen. Seit dieser Woche haben wir auch das neue BlackBerry Priv im Sortiment. Damit wir euch bei Fragen und Problemen auch unterstützen können, haben wir das Priv erstmal selbst intensiv getestet und hier schreibe ich über meine Woche mit dem Priv.

Alle Tagesberichte der Testwoche:

Donnerstag

So schnell geht eine Woche ins Land. Heute ist der letzte Tag, an dem ich das Priv nutze, morgen geht es dann auf die (kurze) Reise zum nächsten Tester. Zeit für ein Fazit.

Die Hardware

Über die Mängel in der Verarbeitung habe ich am Freitag bereits geschrieben. Bei der täglichen Benutzung fallen sie unterschiedlich ins Gewicht. Das sich die Rückseite in der Mitte eindrücken lässt, bemerkt man im täglichen Gebrauch überhaubt nicht. Das leichte Spiel des Displays habe ich persönlich beim Benutzen nicht bemerkt, d.h. es gab keine "Klackgeräusche" beim benutzen der virtuellen Tastatur. Was wirklich stört ist, dass Knacken und Knarzen des Gehäuses, wenn man auf den Bereich unterhalb der Lautstärketasten an der Seite des Gehäuses leicht drückt. Und ich sage immer noch, das alles will man bei einem 800-Euro-Gerät nicht haben.

Das Display ist hervorragend. Es hat eine brilliante Darstellung. Das Priv ist etwas Größer als das Z30 und nicht unbedingt für die Hosentasche geeignet. Beim Anschauen von Videos und Webseiten ist das aber sehr angenehm und kann für manchen schon ein zusätzliches Tablet unnötig machen. Der Größe und der hohen Auflösung zollt aber auch der Akku seinen Tribut, so gehen bei mehrstündiger Nutzung locker mal ein drittel der Kapazität für den Screen drauf.

Die physische Tastatur erfordert etwas Einarbeitungszeit. So zwei bis drei Wochen sollte man sich geben, um damit optimal arbeiten zu können. Der Hub der Tasten ist sehr kurz im Vergleich zu anderen Hardwaretastaturen von BlackBerry, das ist allerdings der Bauart des Devices geschuldet.

Das Betriebssystem

Android ist anders als OS10, dass habe ich in dieser Woche gemerkt. Das System läuft flüssig, ja, aber man hat nicht das Gefühl, dass man alles aus einem Guß bekommt.

Der Hub ist nur eine App. Die Benachrichtigungen übernimmt das Androidsystem. Hier wäre noch eine tiefere Integration des Hub in das System notwendig, um ein echts BlackBerry-Feeling bei mir aufkommen zu lassen. Was ich auch die ganze Woche schmerzlich vermisst habe: BlackBerry Flow. Das einfache nach rechts wischen, um einen Bildschirm zurück zu kommen, das Peaken, die Wischgeste für den Hub, all das hat sich bei mir in den letzten drei Jahren so eingespielt, dass mir dieses ständige Tippen auf irgenwelche Pfeile oder den Homebutton jetzt steinzeitlich vorkommt. Hier zeigt sich auch eine Stärke der Cascades-Umgebung von OS10, durch die sich native Apps einfach immer gleich anfühlen und bedienen lassen.

Apps

Ein riesiger Vorteil der Android Plattform ist die Verfügbarkeit von allen erdenklichen Apps. Alles, was man so braucht, wird unterstützt. Die Vielfalt bringt natürlich auch eine gewisse Unübersichtlichkeit mit sich und oft muss man sich erstmal im Netz informieren, welche App für meine Bedürfnisse nun die beste und günstigste Alternative ist. Viele Apps finanzieren sich durch In-App-Werbung, was manchmal nervig ist.

Viele OS10 Nutzer argumentieren, dass ihnen keine App fehlen würde. Wie schnell sich das ändern kann, habe ich heute selbst erfahren, als ich mein Weihnachtsgeschenk - einen Bose SoundTouch Lautsprecher - in Betrieb nehmen wollte. Eine native App dafür ist natürlich nicht zu erwarten, aber es gibt im Amazon App Store die Android-Variante, die ich auf dem Z30 nutzen kann. Nun muss sich die App aber zur Einrichtung des Systems in ein temporäres WLAN des Lautsprechers einbuchen, um diesen dann in das eigentliche WLAN des Nutzers zu bringen. Und das darf eine Android-Anwendung auf einem BlackBerry OS10 nicht! Also funktioniert die Einrichtung des Lautsprechers mit dem Z30 nicht. Nachdem ich die Einrichtung über ein Android-Tablet durchgeführt habe, lässt sich das System aber von der Beere aus bedienen. Immerhin.

Kleine Nebenbemerkung dazu zum Thema Sicherheit: Diese App von Bose kann also jederzeit ohne weitere Nachfrage euer Android-Device in ein fremdes WLAN einbuchen. ;-)

Fazit

Es ist schwierig, sich nach nur einer Woche ein abschließendes Urteil über das Priv zu bilden, nachdem man über 3 Jahre fast nur mit OS10 Geräten gearbeitet hat. Man hat einfach zu viele Dinge stark verinnerlicht und automatisiert, dass lässt sich in einer Woche nicht umbiegen.

Aber durch die tägliche Nutzung als Hauptgerät habe ich einen guten Eindruck vom Priv bekommen. Die Benutzung macht Spaß, man schwelgt in der App-Vielfalt und kann alles mögliche ausprobieren. Nach einiger Einarbeitung ist die physische Tastatur ein Produktivitätsbringer, wenn man von einem Fulltouchgerät kommt. Nutzer eines Passport oder Classic müssen allerdings mit der etwas schlechteren Qualität der Tastatur im Vergleich zu ihrem bisherigen Gerät klarkommen.

Ich persönlich würde wechseln, wenn das Preis- / Leistungsverhältnis in punkto Verarbeitungsqualität verbessert würde und die Integration des Hub noch besser wird. Wenn letztendlich der App-Leidensdruck zu groß wird, muss man eh schauen, mit welchem System man dann am besten fährt.

Bis dahin gibt es die Möglichkeit, das Priv bei uns mal selbst für eine Woche zu testen und wir sind sehr auf die Rückmeldungen der weiteren Tester gespannt. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr die gern in den Kommentaren stellen. Und so ist die letzte Amtshandlung für mich heute, das Priv für seine nächste Reise vorzubereiten. Tschüß, Priv.

Eine Woche mit dem Priv: Mittwoch

Wie ihr wisst, bieten wir euch über unsere Bring-A-Friend-Aktion die Möglichkeit an, verschiedene Smartphones von BlackBerry kostenlos und unverbindlich zu testen. Seit dieser Woche haben wir auch das neue BlackBerry Priv im Sortiment. Damit wir euch bei Fragen und Problemen auch unterstützen können, haben wir das Priv erstmal selbst intensiv getestet und hier schreibe ich über meine Woche mit dem Priv.

Alle Tagesberichte der Testwoche:

Mittwoch

Heute geht es noch mal für einen halben Tag ins Büro, dann habe ich bis Sonntag frei. Für den Test mit dem Priv ist heute der vorletzte Tag angebrochen.

Ich muss schon sagen, ich habe mich ein wenig an den Androiden gewöhnt. Eben habe ich das Z30 in der Hand gehabt und versucht, die Benachrichtigungen durch eine Wischgeste von oben nach unten aufzurufen. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Zu den Benachrichtigungen hat mich Markus gestern in einem Kommentar noch darauf hingewiesen, dass seit dem letzten Update der HUB-App auch WhatsApp-Nachrichten integriert sind. Vielen Dank für den Hinweis.

Ich komme jetzt nach ein paar Tagen auch besser mit der physischen Tastatur klar. Die Schreibgeschwindigkeit wird langsam schneller. Ich denke, so zwei bis drei Wochen sollte man sich zur Eingewöhnung schon geben. Zum schnellen Antworten in Chats nutze ich aber inzwischen wieder die virtuelle Tastatur, da das Aufschieben des Sliders einfach zu viel Zeit kostet, wenn man nur etwas kurzes schreiben möchte.

Ich hatte mir ja gestern vorgenommen, die Verbindung mit dem Autradio zu testen. Die Verbindung klappt problemlos, Telefonieren geht in guter Qualität und auch das Abspielen von Musik oder Podcast funktioniert. Das Priv bietet mir an, dass es sich automatisch entsperrt, wenn es im Empfangsbereich des Autoradios ist. Dazu muss man das Autoradio als "vertrauenswürdiges Gerät" markieren. Der Einrichtungsdialog weißt nochmal expliziet auf das Sicherheitsrisiko hin. Jeder, der das gesperrte Device in den Händen hat und in die Nähe eines solchen vertrauenswürdigen Bluetoothgeräts kommt, hat sofort Zugriff auf das Gerät. Man sollte diese Funktion also mit viel Bedacht nutzen.

Da ja morgen Heilig Abend ist, steht jetzt noch das Aufstellen und Schmücken unseres Weihnachtsbaums an, so dass ich das Priv erstmal zur Seite lege. Später wir noch ein wenig Social Media konsumiert, aber keine neuen Erkenntnisse in der Handhabung des Androiden erlangt. Außer, dass ein neuer Beitrag in einem Gruppenchat im BBM jetzt dreimal anstatt zweimal als Benachrichtigungen aufpoppt, nicht mehr nur zweimal. :-)

Heute war ich wieder vermehrt im WLAN und der Akku steht um 1 Uhr noch bei 33%. Es gibt also schon einen signifikanten Unterschied in der Kapazität des Akkus je nach Nutzungsart. Auch die Screenzeit beeinflußt das Durchhaltevermögen des Priv, was bei dem hochauflösenden großen Display aber normal ist. Was mit immer wieder auffällt ist, dass das Gerät beim Abspielen von Videos sehr heiß wird und dann auch der Akku zusehends leerer wird. Jetzt gehts es erstmal ins Bettchen. Bis morgen.

Eine Woche mit dem Priv: Dienstag

Wie ihr wisst, bieten wir euch über unsere Bring-A-Friend-Aktion die Möglichkeit an, verschiedene Smartphones von BlackBerry kostenlos und unverbindlich zu testen. Seit dieser Woche haben wir auch das neue BlackBerry Priv im Sortiment. Damit wir euch bei Fragen und Problemen auch unterstützen können, haben wir das Priv erstmal selbst intensiv getestet und hier schreibe ich über meine Woche mit dem Priv.

Alle Tagesberichte der Testwoche:

Dienstag

Nach dem Aufstehen geht der inzwischen schon gewohnte Weg zur Steckdose, an der das Priv hängt. Das morgendliche Ritual, die in der Nacht angefallenen Nachrichten und Mails kurz zu checken, führe ich mittlerweile schon automatisiert auf dem Priv aus.

Für mich hat es sich übrigens als bester Workflow herausgestellt, die Mails und Chatnachrichten direkt über die Benachrichtigungsleiste aufzurufen. Diese kann ich an jeder Stelle durch ein Wischgeste vom oberen Bildschirmrand nach unten aufrufen. Durch antippen der Benachrichtigung verzweigt das Priv dann in die jeweilige App. Das klappt bei mir schneller, als manuell in die Apps oder in den Hub zu wechseln, um die Nachrichten zu lesen (auch, weil noch nicht alle Apps ihre Benachrichtigungen in den Hub integrieren, z.B. Whatsapp oder Periscope). Ich lese die Nachricht, wische kurz von oben nach unten und wähle die nächste Nachricht zum Lesen aus. Das geht recht fix.

Im Hub finde ich eine gute Idee, dass man die Nachricht / Mail in der Übersicht nach links wischen kann, um sie zu löschen. Nach rechts wischen bewirkt, dass die Funktion "Später erinnern" ausgeführt wird. Das ist praktisch, wenn ich eine wichtige Mail bekomme und diese nicht sofort bearbeiten kann. Ich kann mich dann zu einem späteren Zeitpunkt einfach nochmal benachrichtigen lassen. Beide Wischgesten sind übrigens konfigurierbar und können mit anderen Funktionen belegt werden.

Heute vormittag teste ich mit Manuel die Sprachqualität des Priv beim Telefonieren. Ich habe das Mobilfunknetz auf "3g und 2g" gestellt, da der Tarif meiner Test-Sim kein LTE unterstützt. Das trägt sicher auch zur Schonung des Akkus im Mobilbetrieb bei. Das Telefonat ist angenehm. Der Anrufer ist laut und deutlich zu hören. Gefühlt ist die Sprachqualität besser als beim Z30.

Apps

Eine Woche ist sicher zu kurz, um alle möglichen Apps zu testen, die man im täglichen Gebrauch so benutzen könnte. Neben der neulich schon erwähnten Pocket-App installiere ich heute noch Piwik, eine App mit der ich auf das Statistiktool unseres Blogs zugreifen kann. Die App kenne ich schon unter iOS und sie funktioniert unter Android identisch.

Zum Hören von Podcasts hat Oliver auf seinem Priv bereits Podcast Addict installiert, also picke ich mit eine andere App aus dem Playstore, nämlich Podcast Republic. Diese hat ähnliche Funktionen wie das von mir unter OS10 genutzte bPod und ich komme schnell mit der Anwendung klar und kann in der Mittagspause einen Podcast geniessen.

Kleine Erinnerung an mich: Morgen nochmal die Bluetooth-Anbindung an das Autoradio testen (Freisprechen und Musik hören).

Screenshots

Wieder daheim chatte ich noch ein wenig mit Oliver. Er hat auf seinem Priv massive Probleme mit der Akkulaufzeit und den Benachrichtigungstönen. Ich mache ein paar Screenshots meiner Einstellungen (die "Lautstärke -" - und die "Ein/Aus" - Taste gleichzeitig drücken). Danach erscheint eine Benachrichtigung, über die ich den Screenshot direkt im BBM an Oliver schicken kann.

Priv Screenshot teilen

Dazu tippe ich auf das Teilen-Symbol, wähle "BBM" aus

Priv Screenshot App wählen

und suche Oliver in den BBM Kontakten aus. Der Screenshot wird in den Chat übernommen und ich muss ihn nur noch abschicken. Das ist praktisch.

Wenn ich später nochmal auf die Screenshots zugreifen will, nutze ich die vorinstallierte "Fotos"-Anwendung von Google. Nach dem Starten ist dort die Ansicht "Fotos" zu sehen, in der die Screenshots nicht auftauchen. Ein Wechsel über das Menü in die Ansicht "Geräteordner" fördert dann auch die Screenshots zu Tage.

Jetzt bereite ich noch den Blogeintrag für morgen vor und lese mich noch durch meine Twitter Timeline auf dem Priv. Ich nutze dort zum Testen die eigene App von Twitter, da mein auf dem Z30 geliebtes Blaq unter Android nicht zur Verfügung steht. Die Original-App ist in Ordnung, ich vermisse aber einige Funktionen, so dass ich bei einem dauerhaften Umstieg auf das Priv doch eine Alternative wählen würde. Aber wie schon oben erwähnt, dazu ist die Testzeit zu knapp bemessen und die Vielfalt der Apps im Playstore zu hoch.

Das Priv geht heute bei einer Gesamtbildschirmzeit von 4 Stunden und 20 Minuten mit einer Restakkukapazität von 4% ans Stromdock (das war heute knapp). Bis morgen.

Eine Woche mit dem Priv: Montag

Wie ihr wisst, bieten wir euch über unsere Bring-A-Friend-Aktion die Möglichkeit an, verschiedene Smartphones von BlackBerry kostenlos und unverbindlich zu testen. Seit dieser Woche haben wir auch das neue BlackBerry Priv im Sortiment. Damit wir euch bei Fragen und Problemen auch unterstützen können, haben wir das Priv erstmal selbst intensiv getestet und hier schreibe ich über meine Woche mit dem Priv.

Alle Tagesberichte der Testwoche:

Montag

Heute ist der erste Tag der Testwoche, in der sich das Priv im dauerhaften "Außeneinsatz" bewähren muss. Es kommt heute mit mir ins Büro. Es wird also heute den Tag über nicht im WLAN sein und ich bin gespannt, wie sich das auf den Akkuverbrauch auswirkt.

Ansonsten habe ich mich schon sehr an das Gerät gewöhnt (vielleicht schon etwas zu gut ;-) ). Allerdings stellt sich bei mir noch nicht dieses Gefühl ein, sich auf das Priv als Arbeitsgerät immer verlassen zu können. Die uneinheitliche Behandlung der Benachrichtigungen stört. Die Benachrichtigungen der Facebook App kommen nicht oder nur verspätet an, was auch Oliver bei seinem Priv bestätigt. Das Scrollproblem von gestern steigert sich heute bei weiteren Untersuchungen noch. In der Facebook App scrollt der Bildschirm im Hauptmeldungen-Stream nach unten, wenn man auf der physischen Tastatur nach unten wischt, im Profil ist es genau umgekehrt. In der selben App, ernsthaft?

Ansonsten komme ich mittlerweile gut klar. Mails schreiben, beantworten, weiterleiten klappt reibungslos. Ich mag übrigens diese automatischen Signaturen ("Gesendet von meinem Blabla...") nicht besonders. Das Priv nimmt sich auch noch heraus, meinen Mobilfunkprovider mit in die Signatur zu packen. Was geht das bitte meine Mailempfänger an? Privacy? Also an die Arbeit und die Signaturen aus jedem Mailkonto einzeln (!) entfernen, puh.

Die Synchronisation der Adressen mit dem Active Sync Konto klappt reibungslos. Auch der Kalender ist nach der Kontoeinrichtung aktuell. Diesen kann ich optisch nach meinen Wünschen einrichten, also zum Beispiel unterschiedlichen Kalendern bestimmte Farben zuweisen. Die Terminerinnerungen funktionieren bisher zuverlässig.

Was mir aufgefallen ist, die Empfangsanzeige schwankt im Mobilfunkbetrieb extrem von einem Balken zu Vollausschlag hin und her, obwohl ich mich immer am selben Ort befunden habe. Wie sich das auf die Sprachqualität beim Telefonieren auswirkt, werde ich morgen mal testen.

Feierabend, ab auf den Heimweg. Nebenbei noch auf Spotify ein wenig Musik hören. Die App kenne ich vom Z30, denn da nutze ich mangels einer nativen App ebenfalls die Android-APK.

Heute, nach drei Tagen Nutzung zeigt mir der Playstore übrigens bei 30 (!) Apps ein Update an. Ich weiß nicht, ob die tatsächlich heute erst angekommen sind oder ob der Playstore dem Nutzer nach der Ersteinrichtung erstmal eine kleine Verschnaufpause gönnen will, bevor die Update-Orgie kommt. ;-) Jedenfalls wurden auch einige BlackBerry-Apps (Hub, Kontakte, Kalender, Tastatur usw) aktualisiert. Mal schauen, ob ich Änderungen bemerke.

Heute Abend wird es keine neuen Erkenntnisse geben, das Priv wird in der Tasche bleiben, denn heute ist es endlich soweit. Ich schaue den neuen Starwars-Film im Kino. Und es ist mir tatsächlich gelungen, in den letzten Tagen den meisten Spoilern zu entgehen.

Und was soll ich sagen:

Bis morgen. :-)

P.S.: Akku war heute beim Andocken an den Strom etwas gestresster, aber immer noch bei 13%.